Willkommen lieber Besucher. Auf dieser Website berichte ich über Themen die mich interessieren, insbesondere alles rund um Musik, Kultur und Medienpolitik.
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Heute fand ich im Netz bei gulli.com eine Studie der Deutschen Bank Research zur Reform des Urhebrrechts mit dem Titel “Der Pirat in uns”. Nachdem ich das Dokument gelesen hatte, war ich wirklich angenehm überrascht.
Textpassagen wie “Das Urheberrecht in seiner extremen Form „all rights reserved“ kann Kreativität unterdrücken. Im schlimmsten Fall hemmt es dadurch Innovationspotenzial” und “Eine erfolgreiche Urheberrechtsreform kann gelingen, wenn neben den Rechteverwertern, den Künstlern selbst auch die Interessen der Internet-Nutzer mit angehört werden”, hätte ich nun von so einer Institution nicht erwartet.
Mit Anwendungsbeispielen vorgestellt wird auch das Modell “some rigths reserved” (Creative Commons).
Unbedingt Lesenswert. Hier der Downloadlink zum PDF
Neulich viel mir der gute Sound einer groben Meersalz Verpackung auf. Als diese leer war befüllte ich die Pappröhre zu ca. 1/3 mit Reis. Der Sound ist für einen selbstgebauten Shaker erstaunlich gut, zumindest ist das mein Empfinden. Neben dem Füllmaterial, spielt sicher die Wandstärke der Pappröhre mit eine entscheidende Rolle, wie der Shaker klingt. Die Pappröhre wurde anschliessend mit Klebefolie beklebt.
Der nächste Shaker der in Planung ist, wird selbstbemalt und mit tranzparenter Folie beschichtet. Hier ein Soundbeispiel mit Reis befüllt.
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Im Blog der Jazz-Zeitung erschien soeben ein Artikel der mal wieder sehr schön die Probleme der GEMA veranschaulicht und erklärt warum die GEMA kein Interesse an Reformen hat.
Eben las ich einen interessanten Artikel auf gulli.com über ein neues Buch von Thom Yorke, Frontmann der Band Radiohead.
In diesem Buch schreibt er über den Untergang von Labels. Er empfiehlt jungen Musikern sich nicht an Labels zu binden und sich von diesen fernzuhalten, da diese am Boden liegen und das Ende der Musikindustrie nur noch eine Frage der Zeit ist.
Beim surfen fallen mir immer häufiger Blogs und Websites auf die den Flattr Button eingebunden haben. Was mich dabei stört sind Buttons unter Content der ebenfalls eingebunden ist.
So ist es jedem Site Betreiber möglich, zum Beispiel Youtube Videos oder andere freie Inhalte, mit einem Flattr Button zu versehen und dafür Geld zu kassieren. Das ist meiner Meinung ein riesen Problem, da nicht der Ersteller des Contents belohnt wird, sondern nur derjenige der diesen Content weiterreicht.
Nutzt man CC für seine Inhalte, ist ja je nach CC Modell, gewünscht das der Content verbreitet wird, allerdings ohne weitere kommerzielle Verwertung. Kassiert ein Blogbetreiber für diesen Inhalt von Flattr Geld, müsste er eigentlich dem Urheber einen Anteil abtreten, da ja in diesem Fall eine kommerzielle Verwertung vorliegt.
Das Geschäftsmodell stimmt also vorne und hinten nicht und ich bin gespannt wann es die ersten juristischen Gemetzel gibt.
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung bereitet gerade eine Verfassungsbeschwerde vor, die zum 15. Juli 2010 beim Bundesverfassungsgericht eingereicht wird.
Darin beantragt der Arbeitskreis die Aussetzung der Volkzählung, da sie maßgeblich in die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger eingreift und verfassungswidrig ist.
Das Bundesverfassungsgericht wird dem Gesetzgeber bei Anerkennung der eingereichten Kritikpunkte einen verfassungsgemäßen Rahmen nennen.
Während im Hintergrund erfahrene Juristen bereits an einer Verfassungsbeschwerde gegen das ZensusGesetz 2011 arbeiten, informiert die Webseite zensus11.de über die durch die Volkszählung drohenden Gefahren für die Öffentlichkeit.