Archiv für die Kategorie „Musik“

3.9.2010 Hamtorkrug Neuss – EIN BUNTER ABEND mit Jürgen Dahmen.

Sonntag, 29. August 2010

Update 5.09.2010. Fotos von der Veranstaltung finden Sie hier

1. Set: “Abendland trifft Morgenland”.  Ein großer Fundus an traditionellen türkischen Liedern und Tänzen die improvisatorisch verarbeitet werden.

Achmed Bektas – Oud
Selman Secek – Percussion
Konstantin Wienstroer – Bass
Jürgen Dahmen – Fender Rhodes Piano, Hammond B3 Orgel, Percussion

2. Set: “Latin Soul” mit Nidia Ortiz y Rumba del Sol. Nidia ist
eine Super-Sängerin aus der Dominikanischen Republik.

Nidia Ortiz – voc
Andreas Wagner – Gitarre
Selman Secek – percussion
Konstantin Wienstroer – Bass
Jürgen Dahmen – Fender Rhodes Piano, Hammond B3 Orgel, Gitarre, Percussion,

3. Set: “Groovy, Rocky, Funky”

Andy Pilger – Drums
Konstantin Wienstroer – Bass
Markus Wienstroer – Gitarre
Jürgen Dahmen – Fender Rhodes Piano, Hammond B3 Orgel
Überraschungsgäste ?

Wie immer sind Groove und Improvisation erstes Gebot.  Es gibt auch “fertige”  Stücke.  Außerdem ist dieser Abend eine der seltenen Gelegenheiten, eine gute alte Hammond B3 Orgel zu erleben.

http://www.hamtorkrug.de/

WikiArt.net

Montag, 2. August 2010

WiKiArt ist ein nicht kommerzielles Web 2.0 Projekt, welches KünstlerInnen die Möglichkeit bietet auf ihre Arbeiten, ihren künstlerischen Werdegang, Ausstellungen und falls vorhanden, eigene Webpräsenz hinzuweisen.

Wer mitmachen möchte, hier gibt es mehr Informationen:
http://wikiart.net/index.php/WikiArt.net:%C3%9Cber_WikiArt.net

Dokument zur Reform des Urheberrechts von DB Research

Donnerstag, 22. Juli 2010

Heute fand ich im Netz bei gulli.com eine Studie der Deutschen Bank Research zur Reform des Urhebrrechts mit dem Titel “Der Pirat in uns”. Nachdem ich das Dokument gelesen hatte, war ich wirklich angenehm überrascht.

Textpassagen wie “Das Urheberrecht in seiner extremen Form „all rights reserved“ kann Kreativität unterdrücken. Im schlimmsten Fall hemmt es dadurch Innovationspotenzial” und “Eine erfolgreiche Urheberrechtsreform kann gelingen, wenn neben den Rechteverwertern, den Künstlern selbst auch die Interessen der Internet-Nutzer mit angehört werden”, hätte ich nun von so einer Institution nicht erwartet.

Mit Anwendungsbeispielen vorgestellt wird auch das Modell “some rigths reserved” (Creative Commons).

Unbedingt Lesenswert. Hier der Downloadlink zum PDF

http://www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000260204.pdf

Shaker Marke Eigenbau

Samstag, 10. Juli 2010

Neulich viel mir der gute Sound einer groben Meersalz Verpackung auf. Als diese leer war befüllte ich die Pappröhre zu ca. 1/3  mit Reis. Der Sound ist für einen selbstgebauten Shaker erstaunlich gut, zumindest ist das mein Empfinden. ;-) Neben dem Füllmaterial, spielt sicher die Wandstärke der Pappröhre mit eine entscheidende Rolle, wie der Shaker klingt. Die Pappröhre wurde anschliessend mit Klebefolie beklebt.

Der nächste Shaker der in Planung ist, wird selbstbemalt und mit tranzparenter Folie beschichtet. Hier ein Soundbeispiel mit Reis befüllt.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Labels haben keine Zukunft

Samstag, 12. Juni 2010

Eben las ich einen interessanten Artikel auf gulli.com über ein neues Buch von Thom Yorke, Frontmann der Band Radiohead.

In diesem Buch schreibt er über den Untergang von Labels. Er empfiehlt jungen Musikern sich nicht an Labels zu binden und sich von diesen fernzuhalten, da diese am Boden liegen und das Ende der Musikindustrie nur noch eine Frage der Zeit ist.

Wer mehr wissen möchte, hier gehts zum Artikel

Die GEMA hat nichts zu verbergen?

Montag, 31. Mai 2010

Als ich letzte Woche die Meldung “Betrugsverdacht bei der GEMA” las, dachte ich natürlich sofort an das naheliegendste Szenario, GEMA schüttet nicht an die Urheber aus. Überall liest und hört man ja von GEMA Mitgliedern, dass die GEMA nicht korrekt an ihre Mitglieder auszahlt. Das auch andere Betrugsmöglichkeiten bestehen, daran dachte ich erst gar nicht.

Nach der Pressekonferenz war klar um was es geht. Einige GEMA Mitglieder hatten über einen nicht genannten Zeitraum Live-Programm Listen bei der GEMA eingereicht, die ausgedacht waren. Der Auftritt fand also gar nicht statt. Innerhalb der GEMA wurden diese von eingeweihten Mitarbeitern, die fristlos entlassen wurden, dann wie ein gespielter live Auftritt behandelt. Gelder von Veranstaltern wurde also gar nicht eingenommen. Da aber Geld für diese “Gigs” an die Urheber überwiesen wurde, entstand der GEMA so ein direkter, nicht benannter Schaden.

Dadurch wird klar warum die GEMA selbst Strafanzeige erstattete. Die ordentlichen Mitgliedern hatten den Schaden und es war weniger an diese zu verteilen. Denn ginge es um Gelder einzelner angeschlossener oder ausserordentlicher Mitglieder, hätte die GEMA sich sicher nicht bewegt, da diese eh nur als “Systemsklaven” für die ordentlichen Mitglieder der GEMA anschaffen.

Zusätzlich war dieser Betrugsfall eine willkommene Gelegenheit für den GEMA Vorstand sich in der Öffentlichkeit als gut funktionierendes System zu präsentieren. (siehe GEMAwatch) Das war dringend nötig, da nach der Petition, die GEMA unter Druck geriet.

Der übelste Satz innerhalb der Pressekonferenz kam dann von GEMA Vorstand Heker selber. Er sagte tatsächlich mehrfach: “Die GEMA hat nichts zu verbergen”.

Dieser Satz ist nicht nur zynisch sondern auch ein Schlag ins Gesicht aller “kleinen” GEMA Mitglieder, die immer wieder, meistens ohne Erfolg, um ihre Gema-Tantiemen kämpfen müssen. Das undurchsichtige Ausschüttungssystem, das von kaum einem verstanden wird, ist so intransparent und verworren, dass es bestens für die ordentlichen Mitglieder geeignet ist, sich an den Geldern aus “nicht zuzuordnenden Einnahmen” zu bedienen. Das fatale an diesem Zustand ist, das nur ordentliche Mitglieder Einfluss auf  Änderungen im Wahrnehmungsvertrag haben.

Die GEMA hat also sehr wohl etwas zu verbergen. Sie ist undemokratisch, ungerecht und intransparent. Da hilft auch keine Pressekonferenz in der Fragen von Journalisten per eMail oder Chat gestellt werden dürfen, die man gar nicht sieht. Wer garantiert das diese Fragen auch tatsächlich von Journalisten stammen und nicht von GEMA Mitarbeitern selber. Bei mir entstand während der Pressekonferenz jedenfalls der Eindruck, dass die gestellten Fragen gezielt zur positiven Darstellung der GEMA genutzt wurden.

Einen älteren Artikel zum GEMA Problem finden Sie hier.

Hintergrundinfos zum Betrug bei der GEMA.

Buchtipp – Copy.Right.Now!

Mittwoch, 19. Mai 2010

Heute empfehle ich ein neues Buch mit dem Titel “Copy.Right.Now! – Plädoyer für ein zukunftstaugliches Urheberrecht”, herausgegeben von der Heinrich Böll Stiftung in Zusammenarbeit mit iRights.info.

18 Autoren, unter anderem auch Jens Seipenbusch, Vorsitzender der Piratenpartei, beschreiben hier wie sie sich die Zukunft des Urheberrechts vorstellen. Für Laien ist im Anhang ein kleines Glossar zu finden.

Zu bestellen ist das kostenlose Buch mit 136 Seiten im Paperbackeinband  direkt hier auf der Website der Heinrich Böll Stiftung. Einfach dort über den Kontakt ein eMail senden. Die Lieferung dauert ca. 1 Woche. Es fallen lediglich 1,50 € Versandkosten an, die per Überweisung nach Lieferung zu zahlen sind.

Wer das Porto von 1,50 € sparen möchte kann sich die Lektüre auch hier als PDF saugen.