Diese Grafik fand ich im Netz auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung. (Update vom 7.9.2009: Diese Grafik wurde vom Seitenbetreiber entfernt) Das Diagramm gibt Einsicht in die klassische Struktur der Musikindustrie. Natürlich lässt sich heute über das www diese Struktur sehr einfach mit ein wenig Arbeitsaufwand umgehen.
Ich nutze als selbstproduzierender Musiker mit eigenem Label den online Service tunecore.com womit ich bislang, bis auf ein paar Kleinigkeiten, gute Erfahrungen gemacht habe. Ein eigenes Label ist für den Vertrieb über tunecore aber nicht zwingend erforderlich.Wenn man ein bischen englisch kann und sich für das Thema interessiert gibt es hier umfangreiche FAQs.
Wählt man diesen Weg, sieht das Tortendiagramm schon ganz anders aus.
Es fallen lediglich 8-10% digitlal Store Gebühren an, eine Tunecore Gebühr von ca 20$ per Anno und ca. 20$ beim einpflegen der CD in die Shops. Der eindeutige Vorteil: Tunecore greift nicht in die Verwertungskette ein.
Nicht zu unterschätzen ist die anschliessende Promoarbeit, die sicher der härteste Part ist für einen Musiker. Auch hier gibt es umfangreiche Hilfestellung auf der tunecore website. Wird einem die Arbeit zu viel, lässt sich immer noch externe Leistung einkaufen.
Bei tunecore.com findet jeder Musiker der selbst produziert, alle Informationen die man braucht um sich eigenständig und unabhängig über das Netz zu vermarkten.
