2004 platzierte ich die Musik meiner virtuellen Band “Rumba del Sol” bei last.fm.
Bei der Anmeldung im Labelaccount wurde gefragt ob man einer Verwertungsgesellschaft angehört die sogenannten Royalities einsammelt. Diese Option klickte ich an, da ich ja GEMA Mitglied bin.
5 Jahre später waren ca 16.000 Abrufe der Tracks in der Statistik gelistet. Bei der Kontrolle meine GEMA Abrechnungen, stellte ich fest, das dort nie Royalities von Last.fm gutgeschrieben wurden.
Also rief ich bei der GEMA an und fragte nach wo das Geld von Last.fm den bleiben würde. Mein Gesprächspartner bei der GEMA hörte das erste mal von Last.fm und ich mußte ihm erklären um was für eine Art Website es sich handelt.
Daraufhin fragte ich ihn was die GEMA Mitarbeiter den so den ganzen Tag machen und ob sie sich nicht informieren würden über neue Technologien und Webangebote die GEMA-pflichtiges Material enthalten, schließlich vertritt die GEMA meine Urheberrechte treuhänderisch.
Das war dem GEMA Mitarbeiter wohl zu viel und er ranzte mich an: “Wenn ihnen das nicht paßt, können sie ja aus der GEMA austreten.” Das heißt die GEMA kassiert in meinem Fall 6 weitere Jahre alle Einnahmen aus Verwertungen meiner Musik und ich schau in die Röhre.
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