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Arbeit 2.0 – Der Musiker

Samstag, 7. November 2009

Heute bin ich über Twitter auf diesen Clip bei youtube aufmerksam geworden.

Glücklich wer nicht in der GEMA ist, denn GEMA Mitgliedern ist dieser Weg der Selbstvermarktung verschlossen und es wird verhindert das sie sich eine freie, unabhängige Existenz aufbauen können, so wie im Video gezeigt. (Hier ein älterer Blogartikel zu diesem Thema)

Deshalb muss die GEMA auf ihre Rechtmäßigkeit überprüft werden und von staatlicher Seite eingegriffen werden. Da dies aber nicht im Interesse der Industrie ist, wird sich nichts bewegen.

Skandalös empfinde ich, das dieser Clip von der Landeszentrale für politische Bildung NRW stammt. Diese läßt die Situation der GEMA Autoren völlig unberücksichtigt.

Deshalb sollte man sich die Ziele  der Piratenpartei etwas näher anschauen.

Klarmachen zum Ändern!

GEMA 2.0

Montag, 26. Oktober 2009

Immer wieder werde ich als Pirat gefragt, wie denn die Künstler im Netz überleben sollen und woran sie verdienen können, wenn alles umsonst sein soll. Schon durch die Fragestellung merkt man die Einflußnahme des “Qualitätsjournalismus” auf die Bürger. Es wird dort immer vom Schutz der Urheber gesprochen, gemeint sind aber die Verwerter.

Es muß ganz klar unterschieden werden, zwischen Urheber, Künstler und Verwerter. Fakt ist das der Künstler in dem von der Politik favorisiertem Modell, (diese Grafik wurde auf der Site entfernt, habe sie aber an anderer Stelle im Netz wieder gefunden) eh fast gar nichts verdient. Wird in der Politik vom Schutz der Urheber gesprochen, geht es hier um Verwerter die Künstler und Autoren über Jahre mit sittenwidrigen Verträgen an sich knebeln und die Verwertungskette plündern. (weiterlesen…)

Wie die GEMA ihre Mitglieder ausbeutet und diskriminiert.

Samstag, 1. August 2009

Musik ist für mich die schönste Sache der Welt. Aber so bald man mit seiner Musik an die Öffentlichkeit geht oder man möchte eine CD veröffentlichen, kommt man als Autor und Komponist kaum an der GEMA vorbei. Dann hört der Spaß auf.

Am Anfang denkt man, ja prima, da ist einer der sich um das Inkasso bei Verwertungen meiner Musik kümmert. Es dauert aber nicht lange bis man merkt, die GEMA kümmert sich nicht darum, sondern man muss selber nachweisen wo seine Musik verwertet wurde. Da erwartet einen stundenlanges telefonieren, mit Sachbearbeitern und Sendern. Selbst wenn es gelungen ist die Beweise zu liefern, ist nicht gesagt, wie das aktuelle Urteil gegen GEMA Mitglied Brabara Clear zeigt, das die GEMA verpflichtet ist dem Künstler zustehendes Geld zu zahlen. (weiterlesen…)